Lichtoktaven Verein zur Bewahrung und Förderung des Kulturerbes Glasharmonika

Verein für das Kulturerbe Glasharmonika

Ihr Klang liegt heute
in wenigen Händen

Mozart widmete der Glasharmonika sein letztes kammermusikalisches Werk, Goethe hörte in ihr „das Herzblut der Welt“. Heute können sie weltweit nur noch wenige Menschen bauen und spielen. Lichtoktaven sorgt dafür, dass dieses Wissen weitergegeben wird.

Förderung besprechen
Die ineinandergesteckten Glasschalen einer Glasharmonika mit goldenen Rändern, aus nächster Nähe
Zwei Hände spielen auf den sich drehenden Glasschalen einer Glasharmonika

Das Instrument

Gläser, die singen

Es gehört zu den schönsten Launen der Musikgeschichte, dass ausgerechnet das Glas eines Tages zu singen begann.

In der ausgehenden Romantik betritt ein Musikinstrument die Bühne, das mit seinem betörenden, schwebenden Klang seine Zuhörer in musikalische Trance versetzt: die Glasharmonika. Benjamin Franklin hatte sie 1761 entwickelt. Gläserne Schalen drehen sich auf einer Achse, die feuchten Fingerspitzen bringen sie zum Klingen. Kaum ein anderes Instrument berührte die Zuhörer in Konzertsälen und Salons so tief.

Mozart schrieb für sie das Quintett KV 617, auch Haydn, Salieri und Donizetti ließen sich von ihrem Klang inspirieren. Mitte des 19. Jahrhunderts geriet er in Vergessenheit. Heute schreiben Komponisten wie Heinz Holliger und Jörg Widmann wieder für die Glasharmonika.

  1. 1761 Benjamin Franklin entwickelt die Glasharmonika
  2. 1791 Mozart komponiert KV 617, sein letztes Kammermusikwerk
  3. um 1850 Das Instrument gerät in Vergessenheit
  4. heute Holliger, Widmann und andere schreiben neue Werke

Der Verein

Wofür Lichtoktaven arbeitet

Für Lichtoktaven ist die Glasharmonika mehr als ein wiederentdecktes historisches Instrument: eine eigenständige musikalische Ausdruckswelt, deren Möglichkeiten noch längst nicht ausgeschöpft sind.

Instrumente zugänglich machen

Spielbare historische Instrumente gibt es kaum noch. Lichtoktaven unterstützt die Anschaffung und Bereitstellung geeigneter Glasharmonikas, damit junge Musikerinnen und Musiker darauf lernen und spielen können.

Weitergeben, was man können muss

Spieltechnik lernt man von Hand zu Hand, und wie man eine Glasharmonika baut, wissen weltweit nur wenige. Der Verein fördert die Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker, die heutige Aufführungspraxis und die Weiterentwicklung des Instrumentenbaus.

Geschichte und Werke erforschen

Lichtoktaven erschließt historische Quellen, bringt vergessene Kompositionen wieder ans Licht und regt neue Werke an. Das Wissen fließt in eine international zugängliche Forschungsdatenbank.

Den Klang erfahrbar machen

Der Verein vermittelt die besondere Klangwirkung der Glasharmonika und ihre Möglichkeiten in der bewussten Klangerfahrung und der therapeutischen Arbeit.

Wer dahintersteht

Christa und Gerald Schönfeldinger

Gegründet wurde Lichtoktaven von den Musikern des Wiener Glasharmonika Duos. Seit den Neunzigerjahren setzen sich die beiden für die Wiederentdeckung der Glasharmonika ein und spielen auf den großen Bühnen der Welt, darunter die Elbphilharmonie Hamburg, die Suntory Hall in Tokyo und die Mozartwoche Salzburg. Gerald Schönfeldinger baut die Instrumente selbst.

Mit Lichtoktaven stellen sie diese Arbeit auf eine dauerhafte Grundlage, damit der Zugang zur Glasharmonika auch kommenden Generationen offensteht.

„Ihre Töne erzeugen hohe Energien, die uns stärken und zu uns selbst führen. Ihre Klangwelt hält einer immer lauter und schneller werdenden Zeit Entschleunigung, Schönheit und Inspiration entgegen.“

Christa und Gerald Schönfeldinger

Zum Wiener Glasharmonika Duo

Christa und Gerald Schönfeldinger an Glasharmonika und Verrophon

Förderer und Partner

Die Geschichte dieses Instruments ist noch lange nicht zu Ende geschrieben. Vielleicht wartet das Schönste noch darauf, entdeckt zu werden.

Machen Sie ein Projekt möglich

Lichtoktaven ist ein junger, gemeinnütziger Verein. Unternehmen und Stiftungen können einzelne Projekte tragen und werden dabei als Partner genannt, bei Konzerten, in Programmheften und auf dieser Seite.

Förderprojekt

Eine Glasharmonika für die Ausbildung

Der Verein schafft eine Konzert-Glasharmonika an und stellt sie jungen Musikerinnen und Musikern zur Verfügung. Kosten: ca. … €

Förderung besprechen

Christa Schönfeldinger antwortet Ihnen persönlich: office@glasharmonika.at

Sie möchten privat spenden, Mitglied werden oder Ihre Erfahrungen, Begabungen und Ideen einbringen? Schreiben Sie uns gern, die Kontodaten schicken wir Ihnen persönlich. Begleiten Sie uns dabei.