Lichtoktaven Verein zur Bewahrung und Förderung des Kulturerbes Glasharmonika

Verein zur Bewahrung und Förderung des Kulturerbes Glasharmonika

Lichtoktaven

Damit diese musikalische Kostbarkeit dem Gehör nicht wieder entschwindet.

Begleiten Sie uns dabei
Die ineinandergesteckten Glasschalen einer Glasharmonika mit goldenen Rändern, aus nächster Nähe
Zwei Hände spielen auf den sich drehenden Glasschalen einer Glasharmonika

Das Instrument

Musik aus klingendem Glas

Es gehört zu den schönsten Launen der Musikgeschichte, dass ausgerechnet das Glas eines Tages zu singen begann.

In der ausgehenden Romantik betritt ein Musikinstrument die Bühne, das mit seinem betörenden, schwebenden Klang seine Zuhörer in musikalische Trance versetzt: die Glasharmonika.

Aufgrund ihrer materiellen Kostbarkeit und dem ihr eigenen Hauch von Exotik eröffnete sie ein bis dahin ungehörtes Klanguniversum. Kein anderes Musikinstrument war in der Lage, Gefühle so intensiv zum Ausdruck zu bringen und die Seelen der Musikliebhaber in Konzertsälen und Salons so tief zu berühren.

Bald fiel ihr als „Modeinstrument“ eine bemerkenswerte Bedeutung zu. Mozart widmete der Glasharmonika sein letztes kammermusikalisches Werk, Haydn, Salieri und Donizetti u. v. m. ließen sich von ihrem Klang inspirieren. Mitte des 19. Jahrhunderts geriet der feine, klare Klang des schwingenden Glases allmählich in Vergessenheit.

Und nun, im 21. Jahrhundert angekommen, erwacht ein fast vergessenes Instrument aus seinem Dornröschenschlaf! Die Glasharmonika darf wieder glänzen und das enorme musikalische Spektrum der melodischen Kunst aus Glas entfalten. Mit Komponisten wie Heinz Holliger und Jörg Widmann wird diese musikalische Tradition heute wieder lebendig fortgeführt.

Der Verein

Ein Ort der Begegnung

Lichtoktaven möchte die Glasharmonika nicht allein als wiederentdecktes historisches Instrument vorstellen, sondern als eine eigenständige musikalische Ausdruckswelt mit künstlerischen Möglichkeiten, die noch längst nicht ausgeschöpft sind.

Lichtoktaven möchte ein Ort der Begegnung sein, an dem sich die Begeisterung für die Glasharmonika mit der Freude am Entdecken, dem Austausch von Wissen und der Lust am schöpferischen Gestalten verbindet. Ein gemeinsamer Raum für Musiker, Wissenschaftler, Instrumentenbauer, Pädagogen, Therapeuten und all jene Menschen, denen die besondere Klangwelt dieses Instruments am Herzen liegt.

Was uns verbindet, ist die Neugier auf das noch Unbekannte. Vergessene Kompositionen warten darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden, historische Quellen erzählen von vergangenen Klangvorstellungen, neue Werke eröffnen ungeahnte Möglichkeiten. Lichtoktaven möchte diesen Entdeckungen Raum geben, Forschung und künstlerische Ideen unterstützen, Wissen zugänglich machen und junge Menschen auf ihrem Weg zur Glasharmonika begleiten.

Dabei gilt unsere Aufmerksamkeit ebenso der besonderen Wirkung ihres Klanges auf Körper, Geist und Seele und ihren therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten.

Erforschen und dokumentieren

Die Erschließung historischer Quellen, die Wiederentdeckung und Veröffentlichung bislang unbekannter oder vergessener Kompositionen sowie der Aufbau einer international zugänglichen Forschungsdatenbank.

Aufführen und weiterentwickeln

Die Förderung der zeitgenössischen Aufführungspraxis, die Anregung neuer Kompositionen und die Weiterentwicklung des Instrumentenbaus.

Junge Musiker begleiten

Die Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker sowie die Unterstützung bei der Anschaffung und Bereitstellung geeigneter Instrumente.

Den Klang vermitteln

Die Vermittlung der besonderen Klangwirkung der Glasharmonika und ihrer Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der bewussten Klangerfahrung und der therapeutischen Arbeit.

Zur Verwirklichung seiner Ziele fördert der Verein Konzerte, Forschungsprojekte, Publikationen, Seminare und Veranstaltungen sowie die Zusammenarbeit mit Archiven, wissenschaftlichen Einrichtungen, Künstlern, Instrumentenbauern und kulturellen Institutionen im In- und Ausland.

Wer dahintersteht

Christa und Gerald Schönfeldinger

Die Renaissance der Glasharmonika ist eng mit dem künstlerischen Werdegang des Wiener Glasharmonika Duos – Christa und Gerald Schönfeldinger – verbunden, das sich seit den Neunzigerjahren des vorigen Jahrhunderts intensiv um die Wiederentdeckung, Weiterentwicklung und endgültige Ankunft der Musik aus klingendem Glas in der Gegenwart bemüht.

Aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung und dem Wunsch, dieser Entwicklung eine dauerhafte Zukunft zu geben, haben sie den Verein Lichtoktaven ins Leben gerufen.

Persönliche Gedanken der Vereinsleiter

Musik ist ein Grundbedürfnis der Seele, die Glasharmonika ein unerlässlicher Bestandteil davon. Ihre Töne erzeugen hohe Energien, die uns stärken und zu uns selbst führen. Ihre Klangwelt hält einer immer lauter und schneller werdenden Zeit Entschleunigung, Schönheit und Inspiration entgegen.

Wir empfinden es als großes Privileg, das Leuchten der Glasharmonika in zukünftige Generationen tragen zu dürfen.

Christa und Gerald Schönfeldinger

Zum Wiener Glasharmonika Duo

Christa und Gerald Schönfeldinger an Glasharmonika und Verrophon

Mitwirken

Denn die Geschichte dieses Instruments ist noch lange nicht zu Ende geschrieben. Vielleicht wartet das Schönste noch darauf, entdeckt zu werden.

Begleiten Sie uns dabei.

Lichtoktaven lädt Menschen ein, ihre Erfahrungen, Begabungen und Ideen einzubringen und an einer gemeinsamen Vision mitzuwirken: der Glasharmonika jenen Platz im kulturellen Bewusstsein zu eröffnen, den ihre außergewöhnliche Klangwelt verdient.

Förderprojekt

Eine Glasharmonika für die Ausbildung

Der Verein schafft eine Konzert-Glasharmonika an und stellt sie jungen Musikerinnen und Musikern zur Verfügung. Kosten: ca. … €

Förderung besprechen

Christa Schönfeldinger antwortet Ihnen persönlich: office@glasharmonika.at

Sie möchten privat spenden, Mitglied werden oder mit anpacken? Schreiben Sie uns gern, die Kontodaten schicken wir Ihnen persönlich.